Einspeisevergütung

 

Die Einspeisevergütung für Energie, die mittels PV Anlagen gewonnen wurde, ist im Erneuerbare Energien Gesetz geregelt. Das Gesetz verpflichtet die Netzbetreiber für eingespeisten Solarstrom eine vorher festgelegte Einspeisevergütung konstant über einen Zeitraum von zwanzig Jahren, zu zahlen. Dies ermöglicht einen planbaren und effektiven Betrieb der PV Anlage.

 

Das Gesetz berücksichtig folgende Faktoren:

  • Die Art der Fläche (Dach oder Konversionfläche)
  • Den Zeitpunkt der Inbetriebnahme
  • Die installierte Leistung
Vergütung für netzgekoppelte PV-Anlagen in Cent pro kWh
Inbetriebnahme bis 10 kWp 10 kWp bis 40 kWp 40 kWp bis 500 kWp Freiflächenanlagen bis 500 kWp
ab 1. Juli 2015 12,37 12,03 10,76 8,57
ab 1. August 2015 12,34 12 10,73 8,55
ab 1. September2015 12,31 11,97 10,71 8,535
ab 1. Oktober 2015* 12,28* 11,94* 10,68* 8,51*
ab 1. November 2015* 12,26* 11,91* 10,65* 8,49*
ab 1. Dezember 2015* 12,23* 11,88* 10,62* 8,47*

*Geschätzte Vergütungshöhe ab Oktober: Höhe bei durchschnittlichem Zubau in den Vorquartalen. Bei hohem Photovoltaik-Zubau im Vorjahr sinkt die Einspeisevergütung ab 1. Oktober 2015 rascher – um eine Überförderung zu vermeiden. Bei niedrigem Zubau sinkt sie langsamer: Um die Photovoltaik weiterhin attraktiv zu halten.

Änderungen der Einspeisevergütung

Das Erneuerbare Energien Gesetz war Grundsätzlich so konzipiert, dass die Einspeisevergütung im Laufe der Zeit reduziert wird. Gegenwärtig erfolgt eine kontinuierliche monatliche Absenkung um einen Prozentpunkt. Ab November 2012 gilt wieder die Abhängigkeit der Degression vom Zubau der Photovoltaik.  Die Einspeisevergütung hängt dann wieder davon ab wie viele Photovoltaikanlagen zugebaut werden. Je mehr, desto stärker wird die Einspeisevergütung gekürzt. Wichtig ist, dass die Absenkung der Einspeisevergütung nur aktuell in Betrieb gehende Anlagen betrifft. Für jede Anlage wird 20 Jahre lang die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gültige Einspeisevergütung weiter gezahlt.